• Evgeniy Zharovsky

    Projektleiter

Von Mathegenies, Batteriezellen und Pizzarobotern

– Evgeniy erzählt in seiner Story wie er neben seiner Passion als Gründer und Berater auch liebevoller Vater ist.

 

Naturwissenschaftlicher Ansatz im Consulting? Geht!

Ich bin der Ansicht, dass wirtschaftliche Fragestellungen und Probleme genauso systematisch & strukturiert gelöst werden können, wie naturwissenschaftliche. Als promovierter Mathematiker habe ich natürlich ein breites Einsatzgebiet, eine Art „Schweizer Taschenmesser“ sozusagen. Am liebsten berate ich im Entwicklungsbereich und helfe den Ingenieuren häufig eine Brücke in den Vertrieb oder in die Produktion zu bauen. Ich habe ein Verständnis für die technischen Zusammenhänge, weiß aber auch, wie man aus einer guten technischen Idee ein Geschäftsmodell macht.

Was haben Akkus und Antonows gemeinsam?

In meinem letzten Projekt habe ich Mercedes-Benz Cars bei ihrer Batteriestrategie beraten und darauf bin ich stolz: Die Chance, an der Zukunft, neuen Erlösmodellen, neuen Portfolios für Mercedes-Benz mitzubauen, fasziniert mich. Meine Eltern bauten und entwickelten damals schon an den berühmten russischen Antonow-Flugzeugen mit. Zu Lande, zu Wasser, oder in der Luft: Ich wollte eigentlich schon immer, in ein ingenieursgetriebenes Unternehmen. Und zwar von der analytischen, beratenden Seite aus. Genau dort bin ich über MBMC nun angekommen. Mittendrin in der Mobilität von morgen.

Zeit für die Familie und gleichzeitig den Vorstand beraten? Das geht.

Bei allem Engagement ist für mich natürlich aber auch eine ausgeglichene Worklife-Balance wichtig. Ich habe auch eine längere Zeit für eine externe Beratung gearbeitet, mit unendlich vielen Außenterminen weit weg, da wäre für mich ein Familienleben ausgeschlossen gewesen. In meiner jetzigen Funktion als interner Berater für Mercedes-Benz Management Consulting bekomme ich das sehr gut unter einen Hut.

Programmieren und Pizza? Der Prototyp steht.

Schließlich wächst bei uns zuhause schon die nächste Generation von Ingenieuren oder Programmierern heran, das steht fest. Meine Kinder beobachten mich zum Beispiel dabei, wie ich in meiner Freizeit an meinem „Pizza-Roboter“ tüftle. Bei dem Roboter geht es aber um mehr als nur um Pizza. Mein Ansatz umfasst gleich ein ganzes Geschäftsmodell: In Restaurants oder Imbissen müssen ja unheimlich viele Zutaten, wie zum Beispiel Tomaten, zusammengelegt werden. Das kann auch mein Roboterarm, der sich eigenständig aus jedem Gastrobehälter das schnappt, was er braucht, vorbereitet und so schnell und hygienisch die Köche unterstützt. Der Prototyp ist bereits einsatzfähig.

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